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Re: Playpartner gesucht!
von Amelie am 06.05.2016 23:19Gerne,.. such dir aus, wenn auch ummer du nehmen magst, ich beginne irgendwo :)

Re: Tiger Container.
von Amelie am 06.05.2016 23:16AIMEE
“Das stimmt wohl.“, meinte ich seufzend. Ich hatte damals wohl einigen, Lewis eingeschlossen, Angst gemacht. Das wollte ich nicht und bereue es ehrlich gesagt auch.
Natürlich kannten und liebten mich hier viele, also kann man mir in dieser Hinsicht sicher verzeihen. Ich hoffe es zumindest.
Ich hatte ihm die Tasse gereicht und anschließend hatte er es nicht so schnell gemerkt. Ich schmunzelte über ihn. “Bitte gerne!“, sagte ich lächelnd. Ich hatte mir selber einwenig eingeschenkt und trank einen Schluck.

Re: Playpartner gesucht!
von Zoey am 06.05.2016 22:03Also wenn jemand möchte, ich hätte Noah, Zoey und Nate frei.

You win or die.
Re: Andenkenladen.
von Laurie am 06.05.2016 19:43{Sorry, meine Sis ist kurzzeitig daheim gewesen und dann musste ich mal Zeit mit ihr verbringen. O.o :)}
Ihre Frage erstaunte mich ein klein wenig, wollte sie wirklich Zeit mit mir verbringen? Seltsam, normalerweise mieden mich andere Menschen, auch die auf dem Rummel oder vom Zirkus direkt. Sie wollten es mir zwar nicht zeigen, doch so war ihre Abneigung gegenüber mir deutlich. Sie hatten Angst vor mir und verstanden die Kälte, welche meinen Körper umgab, nicht. Ich Hüllte seit jeher Schweigen um meine andere Art, nur der Direktor und seine Frau wussten darum. Sie gingen ein enormes Risiko mit mir ein, aber ich benahm mich. Immerhin schuldete ich ihnen etwas.
"Uhm.. Ja. Meinetwegen.", gab ich ihr dann frei und nickte leicht. "Wenn du magst.", gab ich dann zögernder hinzu. Bisher hatte ich nicht wirklich viel mit ihr zutun gehabt, ihre Eltern mochten mich nicht. "Wissen deine Eltern das du hier bist?", vergewissere ich mich dann nochmals eingehender.
Ich nahm ihr den Werkzeugkoffer ab und wartete bis sie oben war. Körperkontakt vermied ich hierbei besonders. "Ich bräuchte gleich vielleicht nochmal deine Hilfe.", Elektrizität mochte mich nicht und ich mochte sie nicht. Leider hatte sich bei dem Wind aber die Beleuchtung losgelöst und musste neu verlegt werden.

Re: Andenkenladen.
von Olympia am 06.05.2016 16:11Als der Mann aufsah, erkannte ich ihn als Laurie. Ja, hier kannten sich irgendwie alle. Das fand ich schlimm. Ich mochte sogar dieses Gefühl wie eine große Familie zu sein. Man unterstützte sich. Man kannte sich und wir alle waren irgendwie anders, weshalb wir uns nicht dafür verurteilten. Manchmal war dieses Anderssein allerdings auch recht schwer. Schließlich konnte ich immer mal in die Gedankenwelt anderer eintauchen, auch wenn ich das gar nicht wollte. Und manchmal waren da seltsame Träume, die am Ende wahr wurden. Ich wollte mich nicht beklagen. Ich war anders geboren und kannte das alles zu einem gewissen Teil schon. Und deshalb wunderte mich auch kaum etwas. Alles um mich herum hier auf dem Rummel und im Zirkus war anders als es schien. „Hey, Laurie", grüßte ich. „Ja, genau so ist es." Daraufhin hielt ich den Kasten hoch. Sollte ich ihm den auf das Dach reichen? Ich könnte es nach oben schweben lassen. Von unten konnte ich nicht sehen, was er noch so zu tun hatte, aber ich war interessiert. „Kann ich zu dir hoch kommen?", fragte ich deshalb. „Ich hab gerade nichts zu tun." Ich wusste zwar, dass er nicht unbedingt ein so geselliger Typ war, aber das störte mich nicht wirklich. Ich wollte zwar ihn nun wirklich nicht stören oder aufhalten, aber ich könnte ihm schon ein wenig Gesellschaft leisten und ihm helfen, wenn er denn Hilfe brauchte.
Re: Andenkenladen.
von Laurie am 06.05.2016 15:35Was viele als Gabe erachteten war für mich eine Qual, manchmal wollte man gar nicht alles hören. Zum Beispiel das heulende Kind mit der vollkommen überforderten Mutter am anderen Ende des Geländes. Es war schön zu wissen das man soweit hören konnte, wollen tat man das jetzt allerdings nicht. Leise seufzend ließ ich meine Gedanken treiben. Hier und dort horchte mein Geist mal hinein, entschied sich dann meistens aber doch recht schnell dafür, dass es relativ unwichtig war. Vieles waren private Gespräche die mich weder etwas angingen, noch interessierten. Einige Personen führten Selbtgespräche, manche sangen, einige fluchten. Auch viele Schritte waren unter den Dingen mit denen ich mich unterbewusst beschäftigte. Der Reihe nach entschied mein Geist das sie unwichtig waren, doch bei einer Person zögerte er. Es schien sich um eine junge, weibliche Person zu handeln die etwas schweres in einer Hand trug. Leichtes klimpern unterstützte ihre Schritte. Was das das Werkzeug welches mir noch geschickt werden sollte? Gerade als ich noch mit diesem Gedanken beschäftigt war verstummten die Schritte und ein leises Räuspern war zu hören. Dies kam eindeutig von vor dem Laden auf dem ich saß. Ich blickte von meinen Händen auf und sah hinunter in den Schatten des Ladens. "Ah, Olympia, ich schätze du bringst mir mein Werkzeug?", natürlich kannte ich das Mädchen, ich kannte alle hier. Jeder kannte den Anderen; wie in einer durchaus kranken, übergroßen Familie. Ich nahm für einen kurzen Augenblick die Cap ab und strich mir durch die Haare, welche nun wirr in jede Himmelsrichtung abstanden.

Re: Andenkenladen.
von Olympia am 06.05.2016 15:15Ich war auf dem Rummel unterwegs. Eigentlich sollte ich meinen kleinen Snackladen nicht verlassen. Vielleicht wollte ja jetzt jemand unbedingt Zuckerwatte oder so, aber als ich los gegangen war, war wirklich nichts los gewesen. Zudem hatte man mich mit einigen Werkzeugen los geschickt, die ich zu jemandem bringen sollte. Es ging um irgendwelche Reparaturen. Das machte ich natürlich sehr gern. Ich half hier allen gern, wenn sie etwas brauchten. Ich fand das Andenkenhäuschen schnell. Ich kannte mich hier schließlich aus, war ich doch schon mein ganzes Leben hier und auch hier aufgewachsen. Ich mochte die Tatsache, dass man hier fast vollkommen sein konnte, was man eben war und sich dabei ungestört fühlen konnte. In vielen Moment würden die Besucher das alles nur für Show halten und in anderen Momenten bekamen sie es ganz einfach nicht mit, weil andere Sachen interessanter und wichtiger waren. Ich schlenderte also über den sonnenbeschienenen Platz zu dem Häuschen herüber. Der junge Mann schien beschäftigt. Ich erkannte ihn nicht gleich, weil er mit seiner Sonnenbrille und dem Cap von irgendeiner Football-Mannschaft sehr beschäftigt an dem Dach zu arbeiten schien. Ich räusperte mich also, um ihm auf mich aufmerksam zu machen, dann wartete ich mit einem leichten Lächeln auf dem Gesicht ab. Es war ein schöner Tag. Da war nur natürlich, dass ich auch gute Laune hatte.



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